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[Bavaustria] Tag 6.1: Chiemgau Coaster

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Runner Der Benutzer wurde geprüft und ist eine reale Person. Unterstützt das Forum mit einer jährlichen Spende. Ist ein Ehrenmitglied. Neu  20.03.2025 Donnerstag, 20. März 2025 02:28
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Dominik Leinen
Beilingen
Deutschland . RP
Am letzten Tag unserer Bavaustria-Tour versuchten wir zunächst die verbliebenen roten Punkte des zweiten Tourtages nachzuholen. Nachdem wir also vor dem wunderschönen Alpenpanorama am Rasthof Irschenberg aufgewacht waren, folgten wir der A8 weitere 66 km nach Osten, bis nach Ruhpolding. Der dortige Chiemgau Coaster war zu dieser Jahreszeit nur an Wochenenden, Feier- und Brückentagen in Betrieb, weshalb wir ihn montags auslassen mussten.

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Nun waren wir also am Brücken-Freitag pünktlich zur Öffnung um 10 Uhr vor Ort.


Der relativ flache Osthang des 1.076 Meter hohen Westerbergs eignet sich als Skipiste vor allem für Kinder und Anfänger, für die es den 350 Meter langen Westernberglift und einen Babylift gibt. Daneben gab es ab 1970 noch den Otto-Lift, der jedoch zwischenzeitlich den Betrieb einstellte und abgerissen wurde. An seiner Stelle sollte ein Alpine Coaster entstehen, der seitens der Gemeinde bereits im Jahr 2013 genehmigt wurde. Danach schien das Projekt allerdings in der Versenkung verschwunden zu sein, bis Hotelier Josef Reiter und Unternehmer Andreas Hallweger 2017 endlich mit dem Bau begannen. Eröffnet wurde der Chiemgau Coaster schließlich 2018.

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An der Kasse besorgten wir unsere Tickets zu je 5,50€, dann konnten wir als erste Fahrgäste des Tages auf die 1.100 Meter lange Strecke gehen.


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330 Meter davon entfallen auf den im Wald verschwindenden Lift, die übrigen 770 Meter sind die Abfahrt.


Oben im Wald startet die Fahrt mit einer langsamen Linkskurve vom Lift herunter, gefolgt von einem leichten Bogen am Hang entlang nach rechts. Mit zunehmendem Gefälle stürzt sich der Wagen dann in eine erste Serpentine und nimmt ordentlich Fahrt auf. Die zweite Serpentine führt dann auch schon wieder aus dem Wald heraus und mit einer Linkskurve samt Jump in den ersten Kreisel. Es folgen eine S-Kurve, eine Serpentine um den Lift herum und nach weiteren Schlenkern Serpentine Nummer vier, an die sich ein paar Wellen anschließen. Nach der nächsten Serpentine geht es mit einer Linkskurve in den zweiten Kreisel.

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Schließlich noch ein paar Slalomkurven und zwei Wellen, dann ist nach fast 80 rasanten Höhenmetern der Ausstieg erreicht.


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Im Keller des Stationsgebäudes finden sich neben den Toiletten noch ein paar Automaten.


Gegenüber gibt es noch einen Imbiss samt Biergarten, sowie seit 2019 einen kleinen Spielplatz, ansonsten gibt es hier nicht viel zu entdecken. Daher machten wir uns nach knapp 20 Minuten auch schon wieder auf den Weg. Wo wir nun eh schon hier unten waren und es nur ein kleiner Umweg war, wollten wir es auch nochmals beim Jaudenhangflitzer versuchen, selbst wenn dieser auf der Webseite nach wie vor als geschlossen ausgewiesen wurde. Das Bild war jedoch identisch zum Montag, die Bahn schien fertig aufgebaut, die Schlitten warteten auf Mitfahrer, aber die paar Besucher, deren Fahrzeuge auf dem Parkplatz standen, waren allesamt im Jaudenstadl. Im Häuschen des Schlepplifts waren zwar auch zwei Personen zu hören, was die dort machten, war aber nicht erkennbar. Möglich, dass dort gerade die Abnahme für eine Eröffnung am Wochenende lief. Wir fuhren nach wenigen Minuten unverrichteter Dinge weiter. Auch am Blomberg fuhren wir bei der Gelegenheit erneut vorbei, die Kinderachterbahn war aber ebenfalls noch immer eingepackt. Diese beiden roten Punkte konnten also leider nicht eliminiert werden. Dafür war auf dem langen Heimweg kurzfristig noch ein erhoffter Punkt hinzugekommen, den wir ansteuern konnten...


Fazit: Der Chiemgau Coaster hat mir sehr gut gefallen, das Layout macht Spaß und dank nicht vorhandener Magnetbremsen ist der Speed ordentlich. Schade, dass die beiden anderen Counts nicht auch noch abgehakt werden konnten, dann hätte sich der "kleine" Umweg wirklich gelohnt.
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